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¿¿ WAS VERSTEHT MAN UNTER SPRACHMITTLUNG ??
SPRACHMITTLUNG ist der Oberbegriff für Dolmetschen und Übersetzen.
Im Ausbildungssystem der DDR gab es auch den akademischen Grad des Diplomsprachmittlers. Dieser Studiengang vermittelte sowohl Dolmetscher- als auch Übersetzerkompetenzen. Bei sprachmittelnden Aktivitäten geht es nicht darum, dass der Sprachanwender seine eigenen Absichten zum Ausdruck bringt, sondern darum, Mittler zwischen Gesprächspartnern zu sein, die einander nicht direkt verstehen können, weil sie verschiedene Sprachen sprechen.
ÜBERSETZEN = Schriftliche Sprachmittlung
Dazu gehören Übersetzungen von der Muttersprache in
eine Fremdsprache oder umgekehrt oder auch von einer Fremdsprache in eine andere Fremdsprache, unterschied- lichster Texte wie:
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technischer Texte (Bedienungsanleitungen, Handbücher, Spezifikationen), Verträge, juristische und wissenschaft- liche Texte usw.) |
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literarische Übersetzung (Romane, Dramen, Gedichte, Libretti usw.) |
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Übersetzungen der Handelskorrespondenzen in weltweit agierenden Firmen oder auch |
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Übersetzungen von privaten Briefen und Mitteilungen, Beipackzetteln von ausländischen Medikamenten, Speisekarten usw. usf. |
DOLMETSCHEN = Mündliche Sprachmittlung
Beim Dolmetschen handelt es sich um das mündliche Übertragen der Informationen aus der einen in die andere Sprache, wobei es unterschiedliche Formen gibt, die ein umfangreiches Hintergrundwissen voraussetzen, wie:
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Simultan-Dolmetschen (zeitgleiches Dolmetschen der Rednerbeiträge auf Konferenzen, Besprechungen, usw.); |
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Konsekutiv-Dolmetschen (der Dolmetscher übersetzt im Wechsel mit dem Redner in eine andere Sprache (z.B. Begrüßungsansprachen, Führungen, Schulungen, etc.) |
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Begleitdolmetschen oder informelles Dolmetschen (für ausländische Besucher, Freunde, Familienangehörige, Kunden, usw.) |
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